http://www.anolis.de/beratung/tiere/anolis/anolis-haltungsbericht-Ishomer.htm
Haltungsbericht Anolis.
Ich beschäftige mich seit Ende 1999 mit Terraristik. Ich begann mit einem Pärchen Rotkehlanolis und einem Terrarium mit der Größe 60x40x50 (LxBxH). Die Tiere fühlten sich gut und bald begann das Männchen auch damit, das Weibchen anzunicken und mit seiner Kehlfahne zu beeindrucken. Ich kaufte ein zweites Weibchen, da das erste Weibchen doch ziemlich gestresst war von meinem Männchen. Bald darauf wurde es aber zu eng für die drei Tiere, denn es kam Nachwuchs zur Welt. Es schlüpften in Abständen von ein paar Tagen 3 Jungtiere. Ich habe es nicht geschafft die Eier in extra Behältern zum Schlüpfen zu bringen. Alle Eier verfaulten. Nur die Eier, die im Terrarium verblieben konnten erfolgreich von Jungtieren verlassen werden. Allerdings gab es auch im Terrarium einige verfaulte Eier. Insgesamt waren es ca. 10-12 Eier. So langsam musste ich mir etwas einfallen lassen, denn für die Tiere war eindeutig zu wenig Platz.
Ein Pärchen grüne amerikanische Laubfrösche (hyla sinerea) waren die nächsten Tiere, die in dieses Terrarium einzogen. Die Anolis nahmen wenig Anteil an den Fröschen, da diese tagsüber schlafen und nachts mit dem Futter aufräumen. Die Grillen und Fliegen, die sich siegesbewusst in die Nacht gerettet haben, erlebten den nächsten Morgen jedoch nicht. Zu den carolinensis und den Fröschen kam jetzt noch ein Pärchen anolis sagrei hinzu. Diese drei Arten lebten bei mir recht gut zusammen. Nach anfänglichem Reviergehabe und Drohgebärden sind die Fronten jetzt weitestgehend geklärt und man verträgt sich gut. Die anolis sagrei übernahmen aber erstaunlicher Weise schnell die Kontrolle und belebten die großen hohen Äste, wobei sich
die carolinensis auf die Blätter zurückzogen.
Im Sommer 2000 wurde dann ein neues Terrarium mit den Maßen 100x50x100 (LxBxH) angeschafft. Die Jungen blieben in dem kleinen Terrarium und die erwachsenen Anolis gab ich in ihr neues Heim, in dem sie sich erstaunlich schnell einlebten und wohl fühlten. Das Terrarium wurde ringsum verkleidet, damit die Tiere mehr Klettermöglichkeiten zur Verfügung haben. Ein paar verzweigte dicke Äste in verschiedenen Lagen wurden fest installiert. Der Pflanzenteil besteht aus einer großen Philodendronpflanze, deren Senker teilweise schon fast 2m lang sind und somit schön verlegt werden konnten. Der Rest wird mit kleineren Pflanzen unterschiedlichster Art bestückt. Links befindet sich ein kleiner Berg, der aber nur dekorative Zwecke erfüllt. Auf der rechten Seite ist ein Wasserfall, den die Tiere zum Wassertrinken benutzen, falls mal kein Sprühwasser von den Pflanzen tropft. Ein paar Wurzeln und Röhren bieten weitere Kletter- bzw. Versteckmöglichkeiten.
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