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Riesengespenstheuschrecke (Eurycantha calcarata), Lucas 1872
Unterordnung: Eurycanthinae 
Herkunft: Papua Neu Guinea
Groesse: Männchen 10 cm, Weibchen 13 cm. Den Größenunterschied macht zu einem Teil der lange Legestachel der Weibchen aus.
Entwicklung: Embryonal 5- 6 Monate, larval 4- 6 Monate. Lebensdauer gut 1 Jahr. Die Männchen sind im Gegensatz zu vielen anderen Phasmidenarten ebenfalls sehr langlebig.
Futter: Brombeerblätter, Himbeerblätter, Guave, Liguster ... Diese Tiere fressen Unmengen an Futter und sind wenig wählerisch.
Haltung: Das Terrarium sollte mindestens 30 x 40 x 40 cm groß sein. Falls über 4- 5 erwachsene Tiere gehalten werden, sollte ein Terrarium mit mehr Grundfläche zur Verfügung stehen. Ich hielt meine 6 adulten Tiere in einem Terrarium von 50 x 40 x 40 cm. Die Temperatur sollte bei 22- 30° Celsius liegen. Diese Art ist relativ robust, und verträgt notfalls auch Temperaturen von 20° C. Sie scheinen wenig anspruchsvoll bezüglich der Luftfeuchtigkeit zu sein, sollten jedoch öfters angesprüht werden, damit sie trinken können. Die Weibchen legen die Eier im Bodengrund ab, daher sollte Sand oder ein Sand- Torf Gemisch eingebracht werden. Eine Schicht älterer, vertrockneter Futterpflanzen kann als Ersatz für einen richtigen Bodengrund dienen. Der Vorteil liegt dort bei dem leichteren Herauslesen der Eier. Die Tiere verstecken sich gerne unter eingebrachten Korkstücken. An diesen bevorzugten Stellen gibt es dann tagsüber richtige Ansammlungen von mehreren Insekten. Diese Art ist relativ friedlich. Die Tiere haben stark bedornte Beine, die sie jedoch kaum zur Verteidigung einsetzen. Lediglich die Männchen versprühen bei Berührung einen unangenehm riechenden Duft. Im englischen wird Eurycantha calcarata auch "Giant Spiny Stick Insect" genannt, was auf der zu anderen Phasmiden ungewöhnlichen Verhaltensweise zurueckzuführen ist. 
Inkubation der Eier: Die Eier können im Bodengrund belassen werden, oder falls Sand als Bodengrund verwendet wird durch aussieben einfach herausgelesen werden. Dann werden sie in einer Heimchendose oder einem anderen Behälter inkubiert. Der Temperaturbereich von 22- 30° Celsius sollte etwa eingehalten werden.
[Bild von Armin Bochtler]
[Bild von Armin Bochtler]
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